Jacqueline hatte eingeladen zu einem Doggy Dance Workshop mit Marja van Eck.
Am Samstagmorgen packte ich unsere 7 Sieben Sachen und los ging es Richtung Zeeland, genauer gesagt nach Goes in den Niederlanden. Ich hatte auch wieder in dem gleichen Hotel buchen können, wie vor ein paar Monaten, als ich zur Ausstellung in Goes war.
Samstagabend trafen wir uns bei Jacqueline im Garten. Sie hatte lecker gekocht und es wurde schnell gemütlich. Die Hundis turnten in dem großen Garten herum. Außer Gari und Ravel. Das war uns nun doch nicht geheuer. Hach, dieser herrliche Garten. Wie gern hätte ich den mitgenommen.
Sonntagmorgen kam dann das Malheur. Ich fand den Weg zur Halle nicht. Der Plan, den ich mir ausgedruckt hatte, stimmte nicht. Also war Jacqueline so lieb und lotste mich dorthin. Ich habe noch nie erlebt, dass man für so eine Veranstaltung eine Sporthalle buchen kann. Fand ich schon sehr tolerant.
Nach kurzem Vorstellen, zeigte jeder, welche Tricks oder auch kleine Choreos er schon kann. Ich selbst war ganz mutig und zeigte mit Gari unseren Tanz von vor 3 Jahren. Naja, klappte nicht so gut, selbst mit Stinkefisch im Futterbeutel. Gari war ein wenig aufgeregt, aber das legte sich im Laufe des Tages. Dann taute er auf und wurde immer lockerer.
Vormittags wurden dann von Jacqueline und Marja in 2 Gruppen verschiedene Tricks gezeigt, oder andere wurden verfeinert und wir kriegten gute Tipps dazu. Nachmittags erklärte uns Jacqueline, worauf man achten muss. Welche Kleidung man wählt oder besser nicht. Dass die Musik uns gefallen muss, auf den Hund passen muss, wir auf den Text achten sollten, die Schnelligkeit des Liedes, oder besser einen Thementanz draus zu machen. Wo sind markante Punkte, z. B. beim Refrain. Oder gibt es einen Höhepunkt, wo ein Highlight zu setzen ist.
Zum Schluss studierten wir ganz fix eine Formation ein. 4 kleine Hunde im inneren Kreis und 4 große Hunde im äußeren Kreis. War schon lustig.
Für mich war es schon ganz schön anstrengend, den ganzen Tag den holländischen Erklärungen zu folgen. Aber da ich mich ein kleines bisschen im DD auskenne, konnte ich vieles ableiten. Außerdem hatte ich eine persönliche Dolmetscherin an meiner Seite, wenn es denn doch mal hakte.
Nochmal herzlichen Dank an Marja und Jacqueline! Es hat wirklich Spaß gemacht.
Am Sonntagabend machten Jacqueline und ich mit unseren 5 Hunden einen riesengroßen Spaziergang in Oosterschelde. Wie gerne wär ich noch geblieben. Es ist eine ruhige Gegend, wir hatten tolles Wetter, die Hunde als auch wir hatten jede Menge Spaß, aber dennoch mussten wir leider leider heim. So ging es dann am Montagmorgen ganz gemütlich wieder gen Düsseldorf.





