Klasse Bilder .... ehrlich.
Wir sind mittlerweilen auch bei -21° angelangt.
Der heutige Gassigang:
Hund; angezogen wie immer.
Stefan: Ein Paar Socken. Darüber Wollsocken. Kurze Unterhose ... Lange Unterhose ... Jeans.
T-Shirt ... Sweatshirt ... Pullover ... ärmellose Fleecejacke ... Winterjacke.
Schal ... Mütze ... Sonnenbrille und darüber die Mütze von der Winterjacke.
War auch nötig, denn es scheint die Sonne, aber der Wind schneidet wie ein Rasiermesser durchs Gesicht. Ich hatte kein Teil zuviel an.
Gestern Abend haben wir in einer Blitzaktion eine alte Vogelvoliere vom Speicher geholt und die Hühner in die Waschküche ausquartiert. Sie ließen sich beinahe bewegungslos von der Stange "pflücken" und ich denke, sie hätten diese Nacht nicht überlebt.
Ebenso der Hase. Einen provesorischen Hasenstall auf die Schnelle aufgestellt und ebenfalls ab mit ihm in die Waschküche.
Es wird einfach zu happig, und soll die nächsten Tage so bleiben.
Ich hab' die letzten Tage in einem eiskalten Auto verbracht. Klar, bei Stopp und Go wird die Kiste nicht warm. Ich fühle mich heute starr, als wäre ich gelähmt. Kann mich kaum bewegen. Drei Tage am Stück von Morgens um 7:00 bis Abends um 18:00 gearbeitet und in der Zeit durchgefroren. Gestern Abend dachte ich, das war's jetzt. Meine Füße auch nach 4 Std. im warmen Zimmer noch nicht gespürt, und hatte echt Angst die wären jetzt abgestorben.
Solche Winter waren in meiner Kindheit was ganz normales. Aber ich denke, wir werden immer verweichlichter, weil es solche Winter kaum mehr gibt.
Anfang der 80'er kann ich mich an einen Winter erinnern, da hatten wir wochenlang Temperaturen um die -20°. Das weiß ich deshalb noch so gut, ich war Führerscheinneuling, und mein VW Käfer war immer der einzigste Wagen der nach der Arbeit ansprang.
