Tier Nanny




Tier Nanny

Beitragvon Stefan » 31.07.2006, 18:00

Gehandicapt daß ich ja kein Kabel habe, bin ich jetzt mal in Versuchung gekommen, und hab' mir das über Online Recorder programmiert und angesehen. War das erste Mal

Boah, da geht's ja ab :D

Die Familie die sich von dem Cocker tyrannisieren hat lassen. Das fand ich echt krass.. Der hat die ganze Familie gebissen, und wurde dafür auch noch gestreichelt. :roll:

Schaut das sonst noch jemand regelmässig ?
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von Anzeige » 31.07.2006, 18:00

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Beitragvon Rolf » 31.07.2006, 18:31

...ist ja krass. Beißt in die eigene Familie und wird noch belohnt? Die brauchten die Tiernanny wirklich dringend, bevor der arme Hund vielleicht im Tierheim landet. Au weia...

Tiernanny schaue ich nicht regelmäßig...
Mal klappt etwas, mal nicht und manchmal lernt man daraus

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Beitragvon chico » 31.07.2006, 18:51

da muß man sich echt fragen wie solche leute sich nen hund zulegen, keine ahnung kein gefühl für das tier gar nicht,s!
kann das einfach nicht verstehen mein instinkt als mensch muß mir doch sagen das wenn ein tier böse oder agresiv ist das ich das nicht belohnen darf, wie verrückt muß man sein!!
aber mir hat eher der alte imponiert :-) mein erster hund war auch fast so, das ist wirklich viel arbeit und viel gefühl angebracht!
chico
 

Beitragvon Rolf » 31.07.2006, 19:16

Ja, und manchmal kann es sich zu einer richtigen Gratwanderung entwickeln.
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Beitragvon chico » 31.07.2006, 19:22

da geb ich dir recht es kann auch gut ausgehen.
aber meiner meinung eher selten der fall!
kanns halt begreifen wie man so gar keine ahnung haben kann
chico
 

Beitragvon Rolf » 31.07.2006, 22:05

Wenn sie die Hilfe der Tiernanny ernst nehmen und sehr konsequent anwenden, haben sie eine reelle Chance
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Beitragvon Emily de Brie » 31.07.2006, 23:50

Wenn jeder Tierhalter, egal ob Hund oder Katz, sich nur ein bisschen über das Tier informiert, welches in Zukunft die Familie bereichern soll und einmal ganz ehrlich in sich hineinhorcht, ob er bzw. die ganze Familie auch dem Tier gerecht werden kann, gäbe es viel, viel weniger sogenannte "Problemtiere". Eigentlich gibt es doch gar keine Problemtiere, es gibt "Problemhalter", die ihre Tiere antiautoritär und gleichberechtigt vermenschlichen.

Ich halte diese Sendungen für totalen Mist. Sollten sie jedoch tatsächlich ein bisschen was vom "Hundeverstand" an die Zuschauer vermitteln und ein Umdenken im Verhalten zum Hund bewirken, ist vielleicht doch ein kleiner Schritt in die richtige Richtung getan. Leider zeigen diese Sendungen nicht auf, wieviel Schwerstarbeit und Sachverstand dahinter steckt, einen pseudo Problemhund wieder in die richtigen Bahnen zu lenken, um aus ihm wieder einen tollen Begleiter zu machen.

Sicherlich können diese "Problemhalter" versuchen, sich für eine gewisse Zeit, im Verhalten zu ändern, aber dann wird das alte Verhaltensmuster wieder durchbrechen und das Tier bleibt auf der Strecke.
Liebe Grüße
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Beitragvon Rolf » 01.08.2006, 00:09

Ja, die Gefahr, daß das Tier am Ende doch auf der Strecke bleibt ist latent vorhanden.
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Beitragvon Rolf » 01.08.2006, 00:10

...nur - es ist besser, die Tiernanny ranzulassen, als gar nichts zu tun. Eine gewisse Chance, wenn auch eine geringe, gibt es doch...
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Beitragvon Emily de Brie » 01.08.2006, 00:47

Ich würde zu gerne wissen wollen, ob diese "Tiernannys" sich auch nach den
Aufnahmen um die vorgestellten Tiere und deren Halter kümmern, oder ob
nach den Drehs Schluss ist.
Liebe Grüße
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Beitragvon chico » 01.08.2006, 05:28

emily schrieb:Wenn jeder Tierhalter, egal ob Hund oder Katz, sich nur ein bisschen über das Tier informiert, welches in Zukunft die Familie bereichern soll und einmal ganz ehrlich in sich hineinhorcht, ob er bzw. die ganze Familie auch dem Tier gerecht werden kann, gäbe es viel, viel weniger sogenannte "Problemtiere". Eigentlich gibt es doch gar keine Problemtiere, es gibt "Problemhalter", die ihre Tiere antiautoritär und gleichberechtigt vermenschlichen.

da bin ich voll und ganz deiner meinung, den ich denke mal als vergleich kann mir ja auch keine giftschlange ins haus holen und dann die als nackenwärmer nehmen. das ist es ja was mich so ärgert das man sich zu wenig gedanken macht und meistens das tier, in dem fall auch der mensch auf der strecke bleibt.
aber dennoch muß ich sagen, die haben sich ganz schön viel gefallen lassen von dem racker!
in dem sinn ist es auch gut das es die sogennanten hunde nannys gibt, wenn sie den dann auch noch die tip,s durchziehen und konsequent bleiben, was ja immer nochmal die frage ist
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Beitragvon Lydia » 01.08.2006, 09:59

Leider ist das nicht so toll, wie es im Fernsehen gezeigt wird. Den Hundehaltern wird für die Zeit des Drehens kostenlos Hundefutter zur Verfügung gestellt und sie werden gezwungen, keinesfalls, auch wenn die Sendung schon gelaufen ist, irgendetwas über die Dreharbeiten zu erzählen.

Mir ist eine HH bekannt, dessen Hund auch in einer Sendung mit dieser Hunde Nanny gezeigt wurde. Da ich weiss, wie es dort abging, kann ich nur sagen, erschreckend.

Es wurden Dinge erfunden, wie der H. sei bösartig, weil der Hund nicht krass genug war. Dann wurde gedreht und die Frau mit ihrem auf 100 gefahrenen Hund alleine gelassen. Von Nachbetreuung ist keine Rede. Wenn sich der Erfolg nicht einstellt, wird eine Geschichte erfunden, dass die Tochter mit dem Hund ausgezogen sei. Das stimmt aber nicht, weil die Tochter mit dem Hund eh im gleichen Haus, in der Nachbarwohnung wohnt.

Die Dreharbeiten laufen ca 4 - 6 Monate, wobei die Hunde Nanny mit ihrem Team vielleicht 3 - 4 x erscheint. Nicht wie dargestellt, jede Woche.

Der Sender wurde auch schon mehrfach angeschrieben, diese Schwachsinnssendung abzusetzen, doch es passiert leider nichts.

Die Super Nanny arbeitet nur technisch. Leider ergibt sich daraus kein Lernprozess für den Hund.

Diese Schütteldose ist gar nicht so harmlos, wie es aussieht, wenn man bedenkt, dass der H. alles 7x lauter hört als wir.
Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
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Beitragvon Stefan » 01.08.2006, 10:51

Hi Lydia

Danke für die Aufklärung. Dachte mir schon, daß das nicht ganz sauber ist, hab' aber gedacht, daß zumindest die Fälle echt wären.

Daß ich sag mal "Pfusch" am Hund keine Sache von ein paar Tagen ist war mir klar.
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Beitragvon Lydia » 01.08.2006, 10:55

Bitte nicht falsch verstehen, die Fälle sind schon echt. Nur werden sie aufgebauscht, wenn der H. nicht das für die Zuschauer so interessante Verhalten, siehe Cocker, zeigt, werden sie hochgepuscht.

So hat mir diese Frau das erzählt.
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Beitragvon Stefan » 01.08.2006, 11:02

Ja, zum Beispiel die extra überbelichteten "Blitzaugen".
Hat so ausgesehen als hätte der Cocker rote Augen, also richtig horrormäßig. :twisted:
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