Die letzten Nächte (mondlos und sehr dunkel) hatten wir bis ca. 1:00/ 2:00 Uhr am Strand verbracht. Bis kurz vor Mitternacht konnte Zotti Emiliese immer noch mal zum Spielen auffordern, dann war für sie Schlafenszeit. Zotti jedoch hat sich nicht einmal hingelegt, er blieb immer wachsam und lief Patrouille auf unserem Strandabschnitt.
In der Nacht zu Sonntag hatten wir die Hunde-Leuchties und Taschenlampen vergessen. Wir hatten nur eine Stirnlampe dabei, die nur für den Nahbereich was taugt. Als wir zurück zum Auto gingen, waren auf einmal beide Kötis aus dem Lichtkegel der Stirnlampe verschwunden. Wir hörten sie nicht mal mehr. Auf Rufen kam der Zottelige nach einigen Augenblicken abgehechelt und breit grinsend zurück und noch ein bisschen später war auch Emiliese wieder da. Sie hat gehechelt und gekeucht wie eine alte Dampflok. Ich nehme an, die Beiden haben Karnickel auf dem Deich gehetzt.
Bei uns Zuhause tut Emily immer so, als wenn sie im Dunkeln Schiss hat oder nix sehen kann. Sie schlurft hinter uns her, wie ein gebrechlicher, alter Hund und am Strand geht sie in stockdunkler Nacht voller Elan auf "Beutezug".
Sie hat also im Dunkeln doch keine Angst, sondern nur keine Lust, artig angeleint zu laufen.
Was für eine hintertücksche Maus.



Ja,so eine Nachtwanderung auf eigene Faust macht ja auch mehr Spaß als artig an Mamas Schürzenband.



