Ich muß wohl langsam meine Hündin einschläfern lassen :cry:




Ich muß wohl langsam meine Hündin einschläfern lassen :cry:

Beitragvon newfybear » 06.08.2006, 18:23

Hallo liebe Forumler, :cry: :cry:

ich glaube das ich meine alte Dame einschläfern lassen muß. Sie ist jetzt 15 1/2 Jahre alt. Inzwischen hat sie starke Demenzerscheinungen die sich äußert indem sie einfach auf den Teppich pinkelt und noch viele andere komische Dinge tut. Das ist aber noch lange kein Grund. Das Problem ist das Gipsy beim laufen oft mit den Hinterbeinen einbricht und nicht mehr von alleine aufstehen kann. Sie scheint aber keine schmerzen zu haben, Gipsy sagt nie einen Ton. Dann funktioniert die Niere auch nicht mehr richtig. Wenn sie einen Haufen machen will bricht sie sich immer einen ab. Gipsy kann nicht mehr dabei sitzen sondern eiert vorwärz und hält die Beine ganz komisch. :cry:
Wenn ich sie nun jetzt so langsam einschlafen lasse, habe ich angst es ist zu früh. Wenn ich noch warte habe ich angst das sie leidet.

Ich wollte nur mal meine Sorgen loswerden. :cry:

LG
newfybear :cry: :cry: :cry:
newfybear
 

von Anzeige » 06.08.2006, 18:23



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Beitragvon Rolf » 06.08.2006, 18:58

So etwas ähnliches hatte mein AC Weißer Schäferhund auch, der vor 6 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen mußte.

Ich habe mir die Entscheidung ebenfalls sehr schwer gemacht. Nach einigen Wochen, in denen er teilweise kein Gefühl in den Hinterläufen und der Blase hatte, sagte bei einem meiner regelmäßigen Besuche der Tierarzt, daß er sich nun quält und mir sehr dringend empfiehlt, ihn einzuschläfern.

Stell die alte Dame doch einem Tierarzt vor. Vielleicht gibt es Hilfe für sie.
Mal klappt etwas, mal nicht und manchmal lernt man daraus

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Beitragvon newfybear » 06.08.2006, 19:14

Hallo,

Hab ich schon, mein Tierarzt kennt Gipsy schon seit 14 Jahren. Er hat sie auch vor 5 Jahren an der Hüfte operiert. Er kennt ihre Geschichte. Er kann mir die Entscheidung halt auch nicht abnehemen.

LG
newfybear
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Beitragvon Rolf » 06.08.2006, 19:24

Ohne nerven zu wollen; der Tierarzt kann aber als Fachmann feststellen, ob sich ein Tier quält oder nicht. Soll nicht heißen, daß Du die Entscheidung an den Tierarzt abgeben sollst. Eine Entscheidungshilfe ist es jedoch schon.

Hoffe, für die Fellnase, daß es gut geht und Euch noch einige Zeit gemeinsam bleibt.

Lieben Gruß

Rolf
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Beitragvon newfybear » 06.08.2006, 20:19

Du nervst nicht.
Du hast ja recht das er eine Entscheidungshilfe ist. Aber er sagte mir bis jetzt noch nicht, ob er es tun würde wenn es sein Hund wäre. Verstanden? Komische satzstellung.
Ich werde wohl oder übel diese Woche mal den Tierarzt besuchen.

LG
steffi
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Beitragvon Rolf » 06.08.2006, 20:29

Moin Steffi,

ja ist schon eine komische Aussage von dem Tierarzt. Würde ich so interpretieren, daß die Hundedame nicht großartig leidet. Mensch, vielleicht kommt doch alles zum Guten. Ich wünsche es Euch so sehr.

Lieben Gruß

Rolf
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Beitragvon Jacqueline » 06.08.2006, 20:37

Hallo Newfy

Was ein schwerer zeit für dich!
Gehe jedenfal nach deine tierartz..
Ich wolte nicht zufiel voraus sehen aber es ist gut um über nach zu denken:

Wenn das moment von abschied da ist könte dir fragen -wenn du das wilst- ob den Tierartz bei dir zu hause kan kommen? In Niederland ist das am meisten möglich. Dann kanst du in deine eigene umgebung abschied nehmen und der hund muste nicht nog eine reise im auto machen.

Ich wünche dich viel Weisheid und Kraft,
Liebe grüssen Jacqueline
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Beitragvon Daires » 06.08.2006, 20:46

Hallo :cry:
es ist immer, schwer so etwas zu entscheiden, ich mußte im Mai so eine Entscheidung treffen, meine old Lady war 14, bekam einen Schlaganfall und hatte dann ähnliche Probleme wie deine Hündin. Ich habe mich fürs Einschläfern entschieden, vieleicht hätte der Tierarzt alles noch etwas in die länge ziehen können, aber ohne wirkliche Lebensqualität, ohne Hoffnung auf Besserung und immer mit der Gefahr das sie schlimme Schmerzen und Angst hat, weil sie so verwirrt war. Hätte ich Ihr Leben verlängert, hätte ich es nur für mich getan, das hatte sie nicht verdient.
Ich denke Du wirst die richtige Entscheidung für Dich und deine alte Dame treffen, das kann dir keiner abnehmen. :cry:

liebe Grüße Birgit
Daires
 

Beitragvon Ronja » 06.08.2006, 20:46

Hallo Newfy,

das ist eine schwere Zeit, ich weiss, mussten wir doch vor 3 Monaten dasselbe mit der Hündin meiner Mutter durchmachen.

Sie ist 16 Jahre alt geworden.

Wir haben lange überlegt. Sie hatte auch Demenz und irgendwann war die lebensfreude ganz weg.
Sie stand nur noch wackelig rum, ist eingeknickt und war immer unruhig.

Kot und Urin konnte sie nur noch schwer absetzen.

Ich kann dir nur unsere Erlebnisse berichten, die Entscheidung trifft jeder selber . Du triffst bestimmt die Richtige zu einem richtigen Zeitpunt.

Ich denk an dich.
Ronja
 

Beitragvon Stefan » 06.08.2006, 21:06

Hallo Steffi

Ich bin der miserableste Tröster auf dieser Welt. Ich hab' normalerweise auf alles eine Antwort parat, aber bei solchen Dingen fehlen mir einfach die Worte.

Ich denke, wenn deine Gipsy keine Freude mehr am Leben hat, dann ist es Zeit Abschied zu nehmen. Ich denke du spürst das sehr wohl wann das so weit ist. In all den Jahren lernt man seinen Hund kennen als wäre es ein Teil von einem selbst. Mit all den Macken und Launen mit denen man sich gegenseitig im Alltag beschäftigt.

Ich kann den Tierarzt ehrlich gesagt nicht verstehen. Ich denke es ist seine Pflicht eine Klare Aussage zu fällen. Er tut dir und deinem Hund keinen Gefallen, wenn er um den heissen Brei redet.

Ich wünsche dir, daß du die für euch beiden richtige Entscheidung triffst Bild
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Beitragvon Emily de Brie » 06.08.2006, 22:22

Ach Steffi, das tut mir sehr leid. Aber irgendwann ist nun einmal die Zeit
gekommen, um Abschied zu nehmen.

Ich würde aber noch einmal zum Tierarzt gehen und um klare Antworten
bitten. Eine Entscheidung soll er natürlich nicht für Dich treffen, aber seine
Antworten auf Deine Fragen, werden Dir helfen, die richtige Entscheidung
für Deine Süße zu treffen.
Liebe Grüße
Sandra mit Emily und Zottel

Gibt das Leben dir Zitronen, mach Limonade draus.
(frei nach Virginia E. Wollf)
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Beitragvon Trafic » 06.08.2006, 22:40

Hallo Steffi,

es ist immer schlimm so eine Entscheidung treffen zu müssen! Ich weiss auch noch wie schwer es mir gefallen ist, als ich letztes Jahr entscheiden musste, wann es für meinen Opa so weit war...

Kann mich da Broc aber nur anschließen, du kennst deinen Hund am Besten und deswegen muss man das tun, was sein Herz sagt! So schwer die Entscheidung auch sein mag.

Wünsche dir auch von Herzen, dass dir dein TA noch mal Entwarnug geben kann! Meine TÄ war damals eine große Hilfe und sie ist auch zu uns nach Hause gekommen...

LG Sandra
Trafic
 

Beitragvon Rolf » 07.08.2006, 17:39

Moin Newfybear,

wie ist es heute mit der Hundelady gegangen? Gibt es etwas neues?
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Beitragvon Bettina » 08.08.2006, 10:59

Newfybear, wir denken alle an euch.

Viele von uns haben schon ähnliche Erfahrungen machen müssen. Auch ich. Und wir wissen, wie es schmerzt. Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen, aber im Herzen wirst du wissen, wann es Zeit ist und dein TA wird dich unterstützen.

Wir wünschen dir ganz viel Kraft.
Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. (Heinz Rühmann)
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Beitragvon newfybear » 08.08.2006, 12:25

Hallo liebe Hundefreunde,

ich danke Euch von ganzem Herzen für Eure netten Worte. Am nächsten Donnerstag um 10:15 Uhr habe ich einen Termin bei meinem TA. Vorher geht esleider nicht, da er im Urlaub ist.

Ich werde dann weiter berichten.

Liebe Grüße
Steffi
newfybear
 

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